Kinder und Jugendliche im AVSH

Aikido für Kinder und Jugendliche mit Rolf + Elke

 

Aikido – was´n  dat`n? Selbstverteidigung und kommt aus Japan. Wir trainieren auf Matten, damit wir rollen und fallen können, ohne uns zu verletzen. Allerdings Rollen muß man erst mal können. Das üben wir aus allen Lebenslagen, bis es alle können. Und dann brauche ich noch einen Angreifer, um schließlich Aikido zu machen und mich zu verteidigen. Der Angreifer ist mein Partner, den ich gleich mitbringe. Nach einiger Zeit wird gewechselt. Angreifer und Verteidiger tauschen.

 

Bevor es aber so richtig losgeht mit dem Aikido, machen wir uns mit Spielen warm – und dazu fällt uns immer etwas neues ein: Ballspiele, Wettspiele, Staffellauf und Ideen die ihr selbst mitbringt. Vorübungen für Aikido-Techniken machen wir dann gemeinsam, z.B. um das Ausweichen zu lernen, das bei uns Sabaki heißt. Wir trainieren die Tekatana, die Schwerthand. Denn schließlich hat Aikido seine Wurzeln bei den alten Samurai-Kriegern. Und wir probieren und üben verschiedene Techniken, um Angriffe abzuwehren.

 

Wenn eine Technik überhaupt funktionieren soll, muß der Partner aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Natürlich geht das nur, wenn man selbst das Gleichgewicht behält. Das ist manchmal ganz schön schwierig, besonders wenn man die Partner tauscht. Mit Hand- und Armhebeln wird dann der Angreifer geworfen und rollt rückwärts oder vorwärts. Oder er wird direkt auf dem Boden festgelegt. Diese Hebel sind sehr effektiv und können wehtun. Damit es kein großes Geschrei auf der Matte gibt, haben wir verabredet, dass der Partner auf die Matte klopft, sobald es schmerzt.

 

Zum Abschluß ist eine kleine Erholung fällig. Ein kurzes Spiel zum Ende und das Training ist vorbei. Wenn Ihr neugierig geworden seid, schaut einfach während der Trainingszeiten vorbei. Zu Beginn reicht ein Trainingsanzug völlig aus.

 

Wir freuen uns auf neue Aikidoka, die ausprobieren wollen, wie Aikido funktioniert.

 

Herzliche Grüße von Rolf + Elke