Skip to content

"Kein Kind ohne Sport" - Detlef Kirchhof wird Botschafter


Im Rahmen des Forums „Kein Kind ohne Sport!“ in Kiel wurden unter anderem Detlef Kirchhof, engagierter Aikido-Jugend-Trainer in Hohenwestedt, zusammen mit sieben weiteren Personen zum Botschafter für die Initiative „Kein Kind ohne Sport!“ ernannt. Um die acht ehrenamtlich Aktiven für ihr außerordentliches Engagement zugunsten sozial benachteiligter Kinder zu ehren, erhielten sie von Marion Blasig, stellvertretende Vorsitzende der Sportjugend Schleswig-Holstein, jeweils eine Ernennungs-Urkunde sowie ein hochwertiges Poloshirt.

Die Sportjugend Schleswig-Holstein möchte möglichst allen Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Angeboten des organisierten Sports zu ermöglichen. Ohne Menschen, die sich in ihrer Freizeit dafür engagieren, dass jedem Kind, unabhängig davon aus welchem sozialen Umfeld es kommt, eine Sportmöglichkeit geboten werden kann, wäre dies nicht realisierbar. „Diese acht Personen haben sich in der Vergangenheit herausragend engagiert, leisten in ihren Vereinen großartige ehrenamtliche Arbeit für junge Menschen. Normalerweise wirken sie eher unauffällig im Hintergrund. Nun möchten wir sie in den Fokus rücken und ihnen für diesen starken Einsatz danken“, erklärte Marion Blasig im Rahmen ihrer Laudatio.

Detlef Kirchhof leitet die Aikido-Sparte beim MTSV Hohenwestedt. Durch seinen großen Einsatz hat er bereits vielen Kindern und Jugendlichen sportlich bewegte Ferien ermöglicht, für die eine Teilnahme eigentlich aus finanziellen Gründen nicht realisierbar gewesen wäre. Mit Hilfe eines von ihm initiierten Förderkontos können die bedürftigen jungen Menschen sogar bei der Bewältigung von weiteren Sportteilnahmekosten unterstützt werden.

Die Initiative „Kein Kind ohne Sport!“ ist eine von der Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportverband und ihren Mitgliedsorganisationen gestartete, landesweite Informations- und Vernetzungskampagne. Schirmherr ist Hans-Joachim Grote, der Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein. Mit der Initiative sollen Sportvereine zum Aufbau regionaler Initiativen motiviert werden, um mehr Kindern und Jugendlichen den Zugang in den organisierten Sport zu ermöglichen.

Herzlichen Glückwunsch!

1. Vernetzungstreffen der PSG im DAB


Am 17. Februar 2018 kamen im Vereinshaus des Walddörfer Sportvereins Hamburg die Präventionsbeauftragten gegen sexualisierte Gewalt zu ihrem ersten Vernetzungstreffen auf Bundesebene zusammen.

Lilo Schümann, PSG SH, Ingrid Kositzki PSG Bund , Christian Recke und Claudia Weil-Beck PSG HHAuch im Sport ist die Sensibilität gegenüber sexueller Übergriffe im Laufe der letzten Jahre gewachsen. Mittlerweile mahnen wissenschaftliche Studien deutlichen Handlungsbedarf an. Bei der deutschen Sportjugend wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, der neben dem Ehrenkodex, dem erweiterten Führungszeugnis und zahlreichen Fortbildungsangeboten auch die Ernennung von Präventionsbeauftragten vorsieht.

Bei unserem Treffen haben wir die folgenden Fragen zur Definition des Inhaltes und Umfanges unserer Aufgaben als zentral angesehen:

  • Was kann in einer geschlossenen Gruppe (Verein) gegen sexualisierte Gewalt unternommen werden?
  • Wann entsteht für die Beauftragten Handlungsbedarf?
  • Welche Schritte können sinnvoll unternommen werden?
  • Wo kann man sich Hilfe holen?

Wir sind der Meinung, dass diese neue Aufgabe eine große Herausforderung darstellt und wissen, dass es ein "vollkommen richtiges" Handeln nicht geben kann. Jedoch ist die Alternative nicht, gar nichts zu tun.

Um Kinder vor sexueller Gewalt zu schützen, muss man ihnen Stimme und Sprache geben. Dazu gehört die Fähigkeit, Nähe und Distanz zum Gegenüber selbst bestimmen und auch Nein sagen zu können. Man muss sie stärken, denn Kinder mit einer starken Persönlichkeit werden seltener zu Opfern.

Aikido kann hier im positiven Sinne die Körperwahrnehmung schulen und die Persönlichkeit stärken. Dabei ist die Rolle des Trainers / der Trainerin entscheidend.

Brauchbares Material zu dem Themenkomplex ist leicht zu finden, so zum Beispiel auf den Internetseiten, des Deutschen Olympischen Sportbundes, der Sportjugend und diverser Opferorganisationen.

Wir wünschen uns für die Zukunft, dass in den einzelnen Landesverbänden die Ämter der Präventionsbeauftragten mit engagierten Aikidoka besetzt werden.

Ingrid Kositzki
Beauftragte zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt des DAB

Neue Gesichter im AVSH-Vorstand


Am Montag, 12. März 2018, fand in Segeberg die 24. Hauptversammlung des Aikido-Verbandes Schleswig-Holstein statt. Da Astrid Sieber und Berthold Krause ihre Ämter zur Verfügung gestellt hatten, galt es, zwei Neubesetzungen im Vorstand vorzunehmen. Astrid war als Schatzmeisterin, Berthold zunächst als Lehrwart und dann als Technischer Leiter im Amt. Beide waren jahrelang ehrenamtlich für das Aikido in Schleswig-Holstein tätig. Herzlichen Dank für Euer Engagement!

Nach kurzem Austausch in der Runde wurden Detlef Voss aus Segeberg zum Schatzmeister, Sandra Mittelstedt aus Kiel zur Technischen Leiterin des AVSH jeweils einstimmig gewählt. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und herzlichen Dank für Eure Bereitschaft, unseren Verband zu unterstützen.

Matthias Ahrens kündigte an, in zwei Jahren ebenfalls aus dem Vorstand auszuscheiden. Insgesamt steht dem AVSH ein Generationswechsel bevor, so dass in naher Zukunft auch andere Positionen neu zu besetzen sein werden. Wer sich angesprochen fühlt und Interesse an einer Mitarbeit im Vorstand hat, ist daher herzlich aufgefordert, sich zu melden.

Markus Hansen
Sachbearbeiter Internet des AVSH

Auszeichnung für Hohenwestedter Aikidoka


Eines von fünf "Starter-Paketen" der Sportjugend Schleswig-Holstein als Auszeichnung für Sportgruppen, die sich in besonderem Maße für sozialschwache Kinder und Jugendliche, um Inklusion oder Integration verdient gemacht haben, ging in diesem Jahr an die Hohenwestedter Aikido-Gruppe. Detlef Kirchhof leistet dort seit Jahren eine hervorragende Jugendarbeit.

Herzlichen Glückwunsch!

Bericht beim MTSV Hohenwestedt